Das Ausmisten in der zukünftig ehemaligen Wohnung geht weiter. Nett wäre, wenn mir mein Noch-Vermieter mitteilen könnte, ob er schon Nachmieter hat, damit ich mit denen über die Übernahme der Küche reden kann. Auch nett wäre, wenn ich meinen Bald-Vormieter erreichen könnte, damit der mir den Termin seines Auszuges mitteilen könnte. Es ist ja nun mal so, dass so ein Umzug auch einer gewissen Vorbereitung bedarf. Aber naja, klappt schon alles irgendwie.
Gefunden habe ich hier noch etwas comicmäßiges. Dies war eine Auftragsarbeit für einen Blogmarketing-Dienst, der elende Wichser Herr Geschäftsführer dieser Firma sieht sich aber seit nunmehr anderthalb Jahren nicht in der Lage, die Rechnung zu begleichen (veröffentlicht hat er den Comic aber meines Wissens auch nicht). Ich betrachte die Sache hiermit als erledigt, du verlogenes Arschloch Herr Geschäftsführer und wünsche Ihnen dann noch einen tragischen Autounfall einen schönen Tag. Der andere Herr, der mir noch Geld schuldet, bekommt allerdings gleich noch Post von mir, da liegt die Sache etwas anders.
Das soll euch aber nicht belasten, hier der mittlerweile über zwei Jahre alte Comic zum Thema Social Networking. Erstaunlich, wie aktuell das noch ist…
Aus Gründen habe ich wohl lange nix mehr gebloggt, dann will ich das mal ändern. Aber erstmal muss ich hier ein wenig aufräumen. Der erste Schritt war das Deaktivieren des automatischen täglichen Tweet-Zusammenfassungs-Postings. Die, die hier bisher aufgetaucht sind, habe ich erstmal auf privat gestellt. Da muss ich mir noch überlegen was ich damit anstelle.
Ich habe beim Durchschauen durch alte Comic-Ordner ein paar Sachen gefunden, die noch nicht verbloggt wurden. Diese drei sind Illustrationen für die NetPaper gemacht habe, dort aber durch das Sieb gefallen sind.
Hier habe ich Blackhat-SEO versucht zu illustrieren. Man kann meine Gedankengänge beim Zeichnen förmlich sehen.
Das soll wohl eine Blase darstellen, die zu platzen droht. Laut Dateinamen wohl die Web-2.0-Blase – was auch immer ich mir dabei gedacht habe.
Das hier war zur Illustration eines Artikel über die Einnahmen der deutschen Blogs gedacht (man beachte die Zebralederstiefel).
ich habe dich vor gestern nur ein Mal gesehen. Da hatte ich nichts gegen dich, fand dich sogar recht witzig. Wir hatten an dem Abend viel gelacht, das DFB-Pokalfinale geschaut und am Ende habe ich dir beim weinen zugesehen und du mir beim streiten zugehört. Viel voneinander wissen taten wir natürlich nicht. Du bist nur der Freund des Freundes eines Freundes von mir (Nein, dies ist keine Werbung für ein neues Social Network). Ich habe dich also nicht als Bekannter ausgesucht, sondern mich schlicht auf die Fähigkeit des Freundesfreundes verlassen, sich seine Freunde sorgfältig auszusuchen.
Gestern habe ich dich dann zum zweiten Mal gesehen. Du warst Gast in meiner Wohnung, saßt an meinem Esstisch und hast meinen Alkohol getrunken. Du hast meinen Kartoffelsalat gegessen, für den ich am Nachmittag zwei Stunden in der Küche stand. Du hast meine Bowle getrunken, deren Zutaten Pissie und ich bezahlt haben. Das Grillfleisch, was du verzehrt hast, war ebenfalls zu keinem Zeitpunkt vor dem Verzehr in deinem Besitz. Alles nicht so schlimm. Wir teilen was wir haben, jeder gibt was er kann. Auch dass Pissies Laptop nach dem Kontakt mit dir nicht mehr so richtig auf Touren kommen will oder deine Musikauswahl sehr – sagen wir mal – anstrengend war: Schwamm drüber – Gastfreundschaft und so. Bis hierher kein Problem, wir sind schließlich nette Leute.
Aber: Auf dem Weg zum Altstadtfest hast du dann angefangen von Überfremdung zu reden, dass bald 90% aller Deutschen Ausländer seien. Dass man mal was tun müsse, als richtiger Deutscher würde man ja kaum noch einen Job bekommen – von einer vernünftigen Frau ganz zu schweigen. Ab diesem Zeitpunkt habe ich dir nichts mehr von meinem Alkohol abgegeben. Anfangs war ich irritiert, hatte ich schließlich nicht damit gerechnet mit so jemandem gespeist und gefeiert zu haben. Ich habe ein paar Mal nachgehakt, in der Hoffnung dich falsch verstanden zu haben, vielleicht hatte ich auch nur einen sehr schlechten Witz einfach nur nicht kapiert. Aber dem war nicht so.
Ich habe mich dann mit meinen Leuten von dir abgesetzt und wollte ohne dich feiern. Jever ist aber nicht so groß, als dass man sich dauerhaft aus dem Weg gehen könnte und dein Missionseifer war offensichtlich so stark, dass du mich mit deinen widerlichen Argumenten überzeugen wolltest. Auf meinen Einwand hin, dass Rassismus keine Meinung ist und du dir deine Nazischeiße doch bitte verkneifen möchtest, wurdest du sogar leicht aggressiv. Aber ich wollte mich nicht mit dir prügeln und wollte ab dann auch nicht mehr mit dir diskutieren.
Ich schreibe das hier auch für den Fall, dass du dich heute nicht mehr daran erinnern kannst und mir eventuell doch nochmal über den Weg läufst. Also, Marc, folgendes: Du bist ein minderwertiges Stück Vogelkot, eine kräftige cremige Portion Elefanten-Eichelkranzkäse, der Prototyp des geborenen Verlierers. Du bist nicht mein Freund und wirst es auch niemals sein. Du bist in meiner Wohnung unerwünscht und der Gedanke, dass du bis Dienstag in der Wohnung unter meiner zu Gast bist, macht mich wütend. Wenn man alle Menschen auf der Welt, die dümmer sind als du, in einen Raum sperren würde, müsstest du trotzdem noch Selbstgespräche führen. Ich möchte dich bitten, mich nicht mehr anzusprechen. Weder nüchtern noch betrunken. Selbst wenn du mich vor einem auf mich fallenden Klavier warnen würdest, würde ich dir nicht zuhören wollen. Geh einfach sterben.
Eins noch: Es hat übrigens jeder mitbekommen, dass bei einem deiner unglaublich lustigen Fürze ein wenig Land mitgekommen ist. Du hast auf jeden Fall noch den ganzen Abend danach gerochen. Aber jedem seine Farbe, nicht wahr? Deine scheint braun zu sein. Fick dich, Versager!
Eigentlich hatte ich ja für gestern schon einen Comic angekündigt. Nun ist es doch heute geworden, aber hier rechnet ja eh keiner mehr mit besonders viel Inhalt.
Das einzige, was schlimmer ist als die Auflösung einer Band, die man eigentlich gerne nochmal live gesehen hätte, ist die Auflösung einer Band, die man eigentlich vor ein paar Tagen live gesehen hätte, wenn man nicht vorher gesagt hätte: Ach, dazu bleibt ja immer noch Zeit.
Wären Pissie und ich also am Wochenende bei Omas Teich gewesen, so hätten wir Muff Potter nochmal live gesehen. Nun hat die Gruppe aber Ihre Auflösung bekannt gegeben und die Zeit wird mächtig knapp. Im Dezember wird es noch eine einwöchige Abschlusstour geben und danach soll es das dann gewesen sein. Was bleibt, sind solche Zitate:
Ich will nicht, dass die Nazis das Stadtbild prägen und am Brunnen sitzen, ich will, dass dort die Punks rumhängen.
Und natürlich solche Songs – hier Steady Fremdkörper mit dem besten jemals komponierten Intro ever (das sich übrigens besonders gut als Ton für den Handywecker eignet und in dem Video hier leider gar nicht so gut rüberkommt, aber trotzdem in meinen persönlichen Greatest-Lieblingshits-Charts ziemlich weit oben steht).