Drei

» 24.12.2009 um 00:00:21 von Schnitzel

Die Geschichte, die ich bisher jedes Jahr erzählt habe, dass ich in den frühen Morgenstunden des Heiligen Abends des Jahres 2006 völlig betrunken dieses Blog (auch wenn es damals noch woanders lag) gestartet habe, und Blog Brother also heute drei Jahre alt wird, werde ich dieses Jahr nicht erzählen.

Stattdessen will ich mich bei allen bedanken, die diese kleine Internetseite trotz der unregelmäßigen Beiträge immer noch in ihrem Feedreader haben. Es war ein wirklich turbulentes Jahr, aber ich bin endlich wieder zu hause angekommen und mit der Beruhigung im Privatleben wird sich auch das Blog hier wieder mit Leben füllen.

Ich wünsche allen Lesern ein paar ruhige Feiertage, wir lesen uns dieses Jahr nochmal.

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Eine Biene in der Sidebar und ein neues Plugin

» 16.12.2009 um 00:15:37 von Schnitzel

Vor ein paar Tagen habe ich mich blamiert. Ich hatte mich gefragt, was das wohl für ein tolles Plugin ist, mit dem Donvanone immer verschiedene Artikel zu einer Reihe zusammenfasst (Beispiel). Ich habe also die Suche bemüht, konnte aber nichts finden. Also habe ich ihn gefragt. Die Antwort kam dann auch relativ prompt in Form eines Links, aber seht selbst.

Ich habe hier jetzt also auch InSeries installiert, womit wir zur Biene in der Sidebar kommen. Zum einen bedeutet das, dass man nun vom Start weg alle Boris-Episoden hintereinander ansehen kann (Über die Links “Nächster/Voriger Beitrag der Serie” am Ende des jeweiligen Beitrags). Zum anderen lässt die Formulierung “erste Staffel” vermuten, dass es eine zweite Staffel geben wird. Man darf also gespannt sein.

Wenn ich mal Zeit habe, dann werde ich auch alle Blog/Bund-Brother-Folgen (100+) und alle sonstigen Comics so durchblätterfreundlich zusammenfassen.

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Wenn einer einen Umzug tut

» 08.12.2009 um 00:47:18 von Schnitzel

… dann kann er was erleben. Und damit ich mich in drei Jahren noch daran erinnern kann, hier eine Memo an mich selbst: Nicht mehr umziehen! Nachfolgend die Ereignisse der letzten knapp zweieinhalb Wochen in vollkommen unsortierter Reihenfolge ohne jeglichen Anspruch auf Vollständigkeit.

  • Die Tätigkeit, einen relativ weißen Raum zum Zwecke des Einzugs relativ bunt zu streichen, steht, was die Freude an der Arbeit angeht, in keiner Relation zur Tätigkeit, einen relativ schwarzen Raum zum Zwecke des Auszugs relativ weiß zu streichen. Falls es jemanden unter meinen Lesern geben sollte (also, falls es überhaupt noch Leser geben sollte), der eine schwarze Wand weiß überstreichen muss/möchte, dem sei folgendes empfohlen: Mit billigem Weiß (in dem Fall sieben Euro/10 l) zwei bis drei mal vorstreichen und dann mit teurem Weiß (in diesem Fall zwanzig Euro/10 l) den finalen Anstrich machen. Beim Streichen nicht verunsichern lassen, sobald die Wand nass wird scheint die schwarze Farbe nämlich wieder durch. Spätestens, wenn das teure Weiß komplett getrocknet ist, sollte das Schwarz aber verschwunden sein.
  • Der Internetanschluss von Kabel Deutschland ist nicht nur sauschnell (auch wenn die theoretischen 32 Mbit natürlich utopisch sind), sondern wurde auch sauschnell angeschlossen. Mittwoch abends hat Pissie die Bestellung abgeschickt, donnerstags kamen dann schon aufgeregte Anrufe um einen Installationstermin zu vereinbaren – da waren wir noch nicht mal umgezogen. Angeklemmt wurde die Leitung dann am Montag in einem bis dato noch bodenbelagsfreien Raum. Bis jetzt kann ich mich über das Internet nicht beklagen, das Telefon hat manchmal internetypisch kleine Hänger, aber damit lässt sich leben.
  • Es zahlt sich immer aus, wenn man die grundlegenden Entscheidungen bezüglich der Gestaltung der neuen Räume dem weiblichen Part der häuslichen Gemeinschaft überlässt und sich als Mann auf die Durchführung der zugewiesenen Tätigkeiten beschränkt – selbst, wenn man bisher meinte in gestalterischen Dingen nicht ganz unbedarft zu sein.
  • Schwere Kommoden trägt man nicht am schwächsten Brett. Habe ich bei den Umzugshelfern peinlich genau drauf geachtet, dass nichts von dem Mobiliar zu Schaden kommt, habe ich den einzigen nennenswerten Schaden selber verursacht, als ich versucht habe die schwere Kommode am dünnsten Presspappenbrett durchs Zimmer zu schieben. Das wird sich aber kleben lassen.
  • Und dann war da noch der (Jetzt-)Ex-Vermieter, dem ich angeboten hatte, dass er Einbauküche und Fußböden behalten darf, wenn ich im Gegenzug nicht streichen muss. Er hat sich zu meinem Entsetzen nicht darauf eingelassen, weshalb ich sehr kurzfristig dann wirklich alles aus der ehemaligen Wohnung entfernt habe. Falls also noch jemand eine Einbauküche braucht, bitte Nachricht an mich. Die üppige Dachterrasse dann im dunkelsten Dunkel bei kältester Kälte besenrein zu machen war ein echtes Blindfegen, dessen Ergebnis mir wohl für immer verborgen bleiben wird.
  • Wir haben in der neuen Wohnung insgesamt acht Schlafplätze (zwei für uns, je zwei in den beiden Gästezimmern und nochmal zwei auf dem Kingsize-Sofa im Wohnzimmer. Dazu noch reichlich Platz für Luftmatratzen und Schlafsäcke, falls es immer noch nicht reichen sollte. Wir suchen trotzdem keine Untermieter.
  • Auch wenn der neue Nachbar unseren Parkplatz besetzt, ist es doch besser vielleicht erst das Gespräch zu suchen als das Auto schon in der ersten Woche abschleppen zu lassen. Prinzessin Pissie hatte ein einsehen und beschränkt sich nun auf wütende Nachrichten hinter dem Scheibenwischer.
  • Der Ausblick aus dem neuen Wohnzimmerfenster ist zwar nicht so schön, wie der Ausblick aus dem alten Wohnzimmerfenster, aber irgendwie hat er sich auch nicht großartig verändert. Ich würde niemals in einer Großstadt wohnen wollen.
  • Hat jemand einen Tipp, was man mit einem fest in die Wohnzimmerwand eingebauten 1300-Liter-Aquarium anstellen könnte, außer es als Aquarium zu nutzen? Möglicherweise könnte man es dort Schneewittchen oder Lenin hineinlegen, ich bin aber unsicher wegen der Geruchsbelästigung.
  • Unmengen von schweren und unhandlichen Sachen vom zweiten Stock ins Erdgeschoss und von Erdgeschoss in den ersten Stock zu transportieren ist gut für die Figur.
  • Beim Transport von schweren und unhandlichen Sachen aus dem zweiten Stock ins Erdgeschoss sollte man die Strecke nicht dadurch versuchen zu verkürzen, indem man einfach zwei Treppenstufen ignoriert und dann ganz elegant mit dem Fuß umknickt und den Rest zum nächsten Treppenabsatz mit dem (zum Glück unzerstörbaren) Gartenmöbeltisch fallend zurücklegt. Es ist jetzt zwei Wochen her und mein Fuß tut noch weh, so dass ich mich in dieser Woche mal zum Arzt begeben muss.
  • Die nächsten Umzüge stehen schon vor der Tür, dieses Jahr noch ziehen meine Schwester nebst Freund sowie mein Ex-Schulkamerad, Ex-Kommilitone und jetzt auch Ex-Nachbar ins eigene Häuschen (also jeweils in ein eigenes). Letzterer zum Glück nicht so weit entfernt, so dass der Weg zwar (leider) weiter als eine Etage, aber doch nicht allzu weit wird. Jever halt…
    Update: Pissies Bruder zieht ja auch noch um…
  • Und zu guter Letzt: Mein Schreibtisch hat auch einen schönen Platz gefunden und ich erwarte jetzt Zeichenwünsche.

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Ausmisten II

» 01.11.2009 um 21:13:51 von Schnitzel

Das Ausmisten in der zukünftig ehemaligen Wohnung geht weiter. Nett wäre, wenn mir mein Noch-Vermieter mitteilen könnte, ob er schon Nachmieter hat, damit ich mit denen über die Übernahme der Küche reden kann. Auch nett wäre, wenn ich meinen Bald-Vormieter erreichen könnte, damit der mir den Termin seines Auszuges mitteilen könnte. Es ist ja nun mal so, dass so ein Umzug auch einer gewissen Vorbereitung bedarf. Aber naja, klappt schon alles irgendwie.

Gefunden habe ich hier noch etwas comicmäßiges. Dies war eine Auftragsarbeit für einen Blogmarketing-Dienst, der elende Wichser Herr Geschäftsführer dieser Firma sieht sich aber seit nunmehr anderthalb Jahren nicht in der Lage, die Rechnung zu begleichen (veröffentlicht hat er den Comic aber meines Wissens auch nicht). Ich betrachte die Sache hiermit als erledigt, du verlogenes Arschloch Herr Geschäftsführer und wünsche Ihnen dann noch einen tragischen Autounfall einen schönen Tag. Der andere Herr, der mir noch Geld schuldet, bekommt allerdings gleich noch Post von mir, da liegt die Sache etwas anders.

Das soll euch aber nicht belasten, hier der mittlerweile über zwei Jahre alte Comic zum Thema Social Networking. Erstaunlich, wie aktuell das noch ist…

Lustiger Web 2.0-Comic

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Ausmisten

» 24.10.2009 um 17:04:51 von Schnitzel

Aus Gründen habe ich wohl lange nix mehr gebloggt, dann will ich das mal ändern. Aber erstmal muss ich hier ein wenig aufräumen. Der erste Schritt war das Deaktivieren des automatischen täglichen Tweet-Zusammenfassungs-Postings. Die, die hier bisher aufgetaucht sind, habe ich erstmal auf privat gestellt. Da muss ich mir noch überlegen was ich damit anstelle.

Ich habe beim Durchschauen durch alte Comic-Ordner ein paar Sachen gefunden, die noch nicht verbloggt wurden. Diese drei sind Illustrationen für die NetPaper gemacht habe, dort aber durch das Sieb gefallen sind.

Blackhat-SEO

Hier habe ich Blackhat-SEO versucht zu illustrieren. Man kann meine Gedankengänge beim Zeichnen förmlich sehen.

Web 2.0-Blase platzt bald

Das soll wohl eine Blase darstellen, die zu platzen droht. Laut Dateinamen wohl die Web-2.0-Blase – was auch immer ich mir dabei gedacht habe.

Einnahmen der deutschen Blogs

Das hier war zur Illustration eines Artikel über die Einnahmen der deutschen Blogs gedacht (man beachte die Zebralederstiefel).

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